> Home > Atego

Gebrauchte Atego - {{$rootScope.tsoSearchWidget.totalSearchCount}} Fahrzeuge

In unserem TruckStore Netzwerk erhältlich ist der Atego von Mercedes-Benz. Der Atego zeichnet sich durch seine niedrigen Kosten und hohe Zuverlässigkeit aus und wird hauptsächlich im leichten Verteilerverkehr eingesetzt.

Atego ist die Bezeichnung einer LKW-Baureihe der Mercedes-Benz-Lkw Sparte der Daimler AG.

1998 wurde der Atego als Nachfolger der LK-Baureihe eingeführt. Begonnen hat es mit der neuen mittelschweren Lkw-Baureihe. Diese gab es mit dem Reihenvierzylinder-Dieselmotor OM 904 LA mit 4,25 Liter Hubraum und dem Reihensechszylinder OM 906 LA mit 6,37 Liter Hubraum. Diese leisteten zwischen 90–205 kW (122–279 PS) sowie 470-1.100 Nm. Von Beginn an bot Daimler den Atego in unterschiedlichen Ausführungen an. So gab es beim Atego vier verschiedene Fahrerhäuser, unterschiedliche Radstände zwischen 3.020 mm und 6.260 mm sowie verschiedene Aufbauformen. Auch das Getrieb war in unterschiedlichen Ausführungen erhältlich. So gab es zum einen das G42/5-5 mit 5 Gängen, das G60/6-6 und das G85/6-6 mit jeweils 6 Gängen sowie ein 12-Gang-Getriebe. Auch bzgl. der Tonnagen gab es beim Atego unterschiedliche Typen. Diese reichten vom Atego 6,5 t, bis Atego 15 t. 

Der schwere Atego
Zwischen Atego und Actros gab es 1998 noch keine Baureihe. Aus diesem Grund war der Atego auch als schwerer Lkw erhältlich. Dabei wurde er mit den großen Motoren und einem höheren Rahmen ausgestattet. Im Jahr 2000 wurde für diesen Typ der  Atego 1533 und 1833 eingeführt. Der Atego erhielt den Reihensechszylinder OM 906 LA. Jedoch wurde der Hubraum dieses Motors auf 7,2 l angehoben, was die Leistung des Motors auf 240 kW (326 PS) sowie 1.300 Nm anhob. Dieser Motor erhielt die Bezeichnung OM 926 LA.

Im Modelljahr 2001 wurde die schwere Atego-Baureihe durch eine neue Baureihe abgelöst. Im Programm wurde fortan der Mercedes-Benz Axor als schwere Baureihe zwischen Atego und Actros geführt. Die Motoren des Atego die zwischen 1998 (Premiere des Atego) und der Einführung des „schweren Atego“ eingesetzte wurden, waren der OM 904 LA als Reihenvierzylinder und der OM 906 LA als Reihensechszylinder.

Das erste Facelift des Atego wurde zur IAA für Nutzfahrzeuge 2004 vorgestellt. Bei diesem Facelift wurden zum einen die Blinker vergrößert und zum anderen die Front an die des neuen Actros vom März 2003 angeglichen. Bei den Motoren wurde nichts geändert, diese blieben gleich. Jedoch war es nun möglich die Motoren mit unterschiedlichen Getrieben zu kombinieren.  Zum einen mit dem neuen hydraulisch betätigten Schaltgetriebe mit dem Namen G131-9. Dieses war ein 9 Gang-Getriebe (4 Gang- Grundgetriebe mit Splittung und Kriechgang (Crawler)), sowie einem Rückwärtsgang. Zum anderen mit dem ebenfalls neuen G85-6 mit Telligent-Schaltautomatik (eine aus dem Actros übernommene Technik). Dieses übernahm zudem auch die Brems- und Fahrhilferegelung (ABS, ASR, BAS etc.). Noch im Jahr 2005 wurde eine Erweiterung des Motorenprogramms für den Atego durchgeführt. Diese Erweiterung beinhaltete einen neuen  Reihenvierzylinder. Der Vorteil dieses Reihenvierzylinders war das deutlich geringere Gewicht gegenüber dem Reihensechszylinder OM 906 LA, was sich vor allem positiv im nutzlastsensiblen 11,99-Tonnen-Segment auswirkt. Des Weiteren wurde der Atego xx17 um 7 PS auf nun 177 PS (sowie um 5 Nm auf 675 Nm) verstärkt. Daraus entstand der Atego xx18.

Das gesamte Cockpit des Atego wurde überarbeitet, danach war es äußerst modern und erschien sehr Pkw-ähnlich. Dieses Cockpit gab es in drei unterschiedlichen Varianten: Verteiler-, Fernverkehrs- und Komfort-Variante. Serienmäßig werden jedoch alle Fahrzeuge mit der Verteiler-Variante ausgestattet. Die beiden anderen Varianten sind gegen Aufpreise erhältlich. Bei der Verteiler-Variante wurde eine schmale Brüstung verwendet, damit ein einfacher Durchstieg zum Beifahrersitz möglich wird. Zusätzlich kann das Verteiler-Cockpit mit einem zusätzlichen Mittelsitz ausgerüstet werden. Im Gegensatz dazu haben die Fernverkehrs- und Komfort-Variante des Atego eine breite Brüstung für zusätzliche Ablagen. Die Fernverkehrs-Variante hat zusätzlich noch viele Ablagen auf dem Motorblock. Die Komfort-Variante besitzt wertige Oberflächen, die dem Fahrer Komfort bieten sollen. Die Betten wurden verbreitert und mit erhielten einen stark belastbaren Lattenrost, um den Komfort des Fahrers weiter zu steigern.  Die neuen Maße der Betten sind nun 64,5 cm (unten) und 70 cm (oben).

Im Modelljahr 2006 wurde der Atego mit den Euro 4/5-Motoren ausgestattet, die mit der BlueTec-Technologie kombiniert werden. Diese Technologie ist bereits aus dem Actros bekannt.

Mercedes-Benz Lkw (Daimler Trucks) gehören zur Lkw-Sparte der Daimler AG. Diese Sparte umfasst die Marken Mercedes-Benz, Fuso, Freightliner, Western Star und Thomas Built Buses.

Daimler avancierte zu einem der größten Lkw-Hersteller der Welt. Seit 1965 ist das Werk Wörth am Rhein der wichtigste Produktionsstandort des Mercedes-Benz Lkw. In Wörth werden unter anderem die wichtigsten Lkw-Baureihen wie der Actros, Atego und Axor gebaut. D.h. im Einzelnen die Fertigung der Fahrerhäuser sowie die Montage der Fahrzeuge.

Im Jahr 1896 wurde durch die Konstrukteure und Firmengründer Carl Benz und Gottlieb Daimler der erste Mercedes-Benz-Lkw als Daimler-Lastwagen von der damaligen Daimler-Motoren-Gesellschaft (DMG) vorgestellt. Von Daimler-Benz wurden bis zum Beginn des Zweiten Weltkriegs unterschiedliche Pritschenwagen und Lkw hervorgebracht. Noch heute können in Museen Modelle, wie der Mercedes-Benz Lo 2000 oder der L 1500 mit Holzgasanlage, die aus den 30er Jahren stammen, bestaunt werden.

Als erster Hersteller stellte Mercedes-Benz im Jahr 2004 Mercedes-Benz Motoren vor, die die Abgasnormen Euro 4 bzw. Euro 5 erfüllten. Mercedes-Benz-Lkw setzte dafür sie SCR (Selective Catalytic Reduction)-Technologie ein. Diese Technologie wurde später auch von den meisten anderen Lkw-Herstellern eingesetzt. Der SCR-Katalysator bewirkt, dass durch die Zugabe von AdBlue die giftigen Stickoxide in einer chemischen Reaktion in Stickstoff und Wasserdampf umgewandelt werden. Dadurch werden die Abgase nicht mehr nur innermotorisch reduziert, wie bisher bei Motoren üblich war.

Auf Sicherheit wurde beim Actros sehr viel Wert gelegt. Deshalb verwundert es auch nicht, dass mit der Einführung des Actros neue Sicherheitssysteme eingeführt wurden. Der Actros enthielt das ABS, ASR sowie den Fahrer-Airbag, diese Systeme sind heute in den meisten Fernverkehrs-Lkw lieferbar. Nebenbei wurden im Actros noch Systeme wie die Abstandsregelung, die Stabilitätsregelung sowie der Spurassistent und der Notbremsassistent optional eingebaut.

Truck-Angebote immer aktuell per E-Mail.
Sie wählen aus, welche Angebote wir Ihnen wie oft zuschicken.

TruckLetter bestellen
  • Neu im Bestand
  • Finanzierung
  • Preisreduziert

Lkw Verzeichnis - Listen gebrauchte Lkw